Am Katzentisch, 02

Auf den Rand des „Katzentisches“ habe ich den Text des Gedichtes von Erich Kästner „Vornehme Leute, 1200 Meter hoch“ geschrieben. Das Gedicht entnahm ich folgendem Band, s.u., S. 98.

Tschüss Henny

Henny legte mir 52 Eier. Ich freute mich an den körperwarmen Geschenken. Nun kommt sie nicht mehr zu mir. Auch der Kater vermisst sie, obwohl er eifersüchtig war. Welches Ende Henny genommen hat, weiß ich nicht sicher. Der eigentliche Besitzer erzählte etwas vom „Fuchs“. Ich glaube nicht dran. Wahrscheinlich hat wieder der neue Hund gewütet. Seltsam: gerade muss ich an den Krieg denken.

Nr. 50 – 52 hänge ich an den Osterstrauß, leer und bemalt. Vorher haben sie einem Kuchen gedient.

Die GEDOK wird 95 Jahre

Bei der Ausschreibung zur Ausstellung „elementar – à la carte“ waren Künstlerinnen aus den Bereichen Angewandte Kunst / Art Design und Bildende Kunst angesprochen. Anliegen war, Künstlerinnen aufzufordern, mit dem kleinen Format zu experimentieren. Es konnten bis zu 3 Serien à 10 Karten, zu einem Thema, eingereicht werden. Ein Kartenset zusammengesetzt aus den einjurierten Karten kann im GalerieSalon erworben werden.

Ich hatte mir das Alphabet vorgenommen (natürlich mehr als 10 Karten), sowie die Zahlenreihe von 0 – 9 und die „Fingerübung“. Die Karten habe ich aus einem Aquarellkarton 600 Gramm ausgeschnitten. Dieser Karton ist sehr gut dafür geeignet. Das kleine Format 15×10,5cm hat seine eigenen Regeln und es hat eine Weile gedauert bis ich sie annähernd verinnerlicht hatte.

Bitte, das Kreuz an der richtigen Stelle machen!

Zufällig liegt das X ganz oben auf dem Kartenhaufen als ich ihn fotografiere. Und da mich der Wahltrubel den ganzen Tag in den Bann zieht, kam mir der Gedanke, wie wichtig das X heute in einer Woche sein wird.

(Dieser Kartenhaufen besteht aus 30 Karten, die das Alphabet samt Umlauten und einer Schlußkarte – leider habe ich das von mir nicht geliebte Gendersternchen vergessen – darstellen).

Fünf vor Zwölf

Gestern fand ich bei den Kinderbüchern im Sozialen Kaufhaus der Caritas in Emden „Der kleine Maulwurf, Uhrenbuch“. Damit wollte ich den beiden Kleinen das Uhrenlesen zeigen. Nun steht die Uhr erstmal – bis die Beiden kommen – auf fünf vor zwölf. Ich wünsche mir, daß sich die Zeiger nicht weiter bewegen.
Ich erinnere mich, daß der Sirenentest bei mir samstags um 13 Uhr losging. Vielleicht wäre das eine Idee, bei den künftigen Tests der noch nicht vorhandenen Sirenen die Uhr auf 11.55 Uhr einzustellen, Herr Minister Seehofer?